KNIE OP BEIM
KNIESPEZIALISTEN IN MÜNCHEN

Das Knie ist eines der größten und komplexesten Gelenke im Körper und wird bei fast allen Aktivitäten im Alltag verwendet. Das gilt vor allem bei den meisten Kontaktsportarten oder sportlicher Aktivität mit Richtungswechsel. Dadurch ist das Knie sehr verletzungsanfällig.

Die 3 Knochen Femur – Oberschenkel, Tibia – Unterschenkel und Patella – Kniescheibe werden durch die Kreuzbänder und Seitenbänder sowie Sehnen/Muskeln miteinander verbunden, um Bewegung und Stabilität zu ermöglichen. Die Behandlung von Knieverletzungen durch einen Kniespezialisten wie Prof Schöttle hier in München beginnt mit einer peniblen Diagnose und reicht je nach Schwere der Verletzung von nichtoperativen Methoden wie Ruhigstellung, Injektionen und spezieller Physiotherapie und Sporttherapie bis hin zu chirurgischen Eingriffen wie Arthroskopien, Bandrekonstruktion oder Kniegelenkersatz.

Knie

VKB VERLETZUNG AM KNIE

Eine der häufigsten Verletzungen des Knies ist ein Riss oder eine Verstauchung des vorderen Kreuzbandes (VKB). Diese Verletzungen treten häufig bei Sportarten wie Skifahren, Fußball, Basketball etc. auf, wenn spontan die Richtung geändert wird oder man abrupt abstoppt oder unkontrolliert landet. Das VKB wirkt als Stabilisator im Knie und verbindet den Femur mit der Tibia. Die Funktion des Bandes besteht darin, zu verhindern, dass das Knie über den normalen Bewegungsbereich hinaus nach vorne und hinten gleitet und schränkt es vor allem in seiner Rotation ein.

Ein unmittelbares und häufigstes Anzeichen für eine VKB-Verletzung ist ein Knallen und ein Schmerz-Gefühl hinter der Kniescheibe – zudem kann nach kurzer Zeit eine Schwellung auftreten. Um eine VKB-Verletzung definitiv zu diagnostizieren, sollten Sie einen Kniespezialisten aufsuchen. Dieser kann in vielen Fällen bereits mittels manueller Untersuchung die Verletzung diagnostizieren. Aufschlussgebend ist zudem ein MRT oder wie bei usn der kurze Einblick ins Kniegelenk mit einem Nadelarthroskop in Lokalanästhesie. Dies sit eine der modernsten und genauesten Möglichkeiten, derer sich Prof. Schöttle als einer der ersten Kniespezialisten weltweit bedient. Nicht alle VKB-Verletzungen müssen operiert werden. Einige Patienten können sich durch gezielte Sporttherapie, Schienenversorgung, Rehabilitation, Veränderung der Aktivitäten und Verwendung ovn Stammzellen erholen.

VKB Verletzungen werden von Kniespezialisten und Prof. Schoettle in München in drei Kategorien eingeteilt:

    • Grad I – Die vordere Kreuzbandverletzung ist relativ gering. Einige Fasern sind gedehnt. Dies wird als „Zerrung“ bezeichnet.
    • Grad II – Die vordere Kreuzbandverletzung ist schwerer. Einige Fasern sind zerrissen. Dies wird als „partieller Riss“
      bezeichnet.
    • Grad III – Dies ist die schwerste VKB-Verletzung. Die Fasern des Bandes sind vollständig gerissen. Dies wird als „vollständiger Riss“ bezeichnet.

MENISKUS - MENISCUS OP BEI KNIESPEZIALIST DR. SCHOETTLE

Die Menisci sind Knorpelstücke, die als Stoßdämpfer wirken und dem Knie helfen, es stabil zu halten. Der mediale Meniskus befindet sich auf der Innenseite, während sich die laterale im äußeren Abteil des Knies befindet. Es gibt zwei Arten von Meniskusverletzungen: akute und degenerative Risse. Akute Risse treten auf, wenn das Knie unter Belastung mit Gewalt gebogen und verdreht wird. Degenerative Risse sind bei ältgeren Menschen über 65 Jahren typischer, da der Meniskus weniger gut durchblutet ist und damit poröser wird.

Die Menisci sind Knorpelstücke, die als Stoßdämpfer wirken und dem Knie helfen, es stabil zu halten. Der mediale Meniskus befindet sich auf der Innenseite, während sich die laterale im äußeren Abteil des Knies befindet. Es gibt zwei Arten von Meniskusverletzungen: akute und degenerative Risse. Akute Risse treten auf, wenn das Knie unter Belastung mit Gewalt gebogen und verdreht wird. Degenerative Risse sind bei ältgeren Menschen über 65 Jahren typischer, da der Meniskus weniger gut durchblutet ist und damit poröser wird.

Wenn die Verletzung durch einen Sportunfall auftritt, neigt der Meniskus oft dazu, auch andere Knieverletzungen zu verursachen, wie zum Beispiel einen Kreuzbandriss. Häufige Symptome eines Meniskusrisses sind Schmerzen, Schwellungen, Einklemmen und Blockierung des Knies, sowie das Gefühl, dass das Knie nicht gestützt wird und sich nicht frei bewegen lässt. Schmerzen bei Berührung des Meniskus sind auch Anzeichen eines Meniskusrisses. Abhängig von der Größe und dem Ort des Risses wird Ihnen Prof. Schoettle hier in München entweder eine konservative oder chirurgische Behandlungsmethoden empfehlen.

Knorpel

 

KNORPELSCHÄDEN AM KNIE

Knorpel befindet sich in jedem Gelenk als Knochenabdeckung, so auch am Knie. Ein Knorpeldefekt ist eine Verletzung des Gelenkknorpels, die ähnlich wie ein Meniskusriss auftreten kann, wenn man sich dreht, während das Knie gebeugt und belastet ist, aber auch durch einen direkter Schlag auf das Knie oder durch Überbeanspruchung oder degenerativ bedingt. Die Symptome einer chondralen Verletzung sind nicht so offensichtlich wie bei anderen Knieverletzungen. Oftmals sind unklare Schwellungen das erste Hauptsymptom. Manchmal brechen kleine Knorpelstücke ab und können im Knie herumschweben und zu Entzündungen führen. Diese Knorpel-Fragmente können auch die Mechanik des Knies beeinträchtigen, z. B. beim Einknicken im Gelenk, und dann das Knie blockieren. Der Knorpeldefekt ist eine der größeren Herausforderungen für einen Kniespezialisten, da hier das ganze Wissen gebraucht wird, um eine Op zu vermeiden, den Knorpel zu erhalten und eine Arthrose zu vermeiden.

Knorpel kann sich nicht alleine erholen, so dass für diese Verletzungen eine andere Form der Behandlung erforderlich. Die Behandlung ist abhängig vom Ausmaß der Verletzung sehr unterschiedlich. Diese reicht von Ruhigstellung, Einlagenversorgung, Physiotherapie über PRP mit Hyaluronsäure bis hin zu der derzeit effektivsten Behandlung – der Verwendung von Stammzellen. Die am wenigsten invasive Behandlung wird durchgeführt, wenn sich die Verletzung am Ende des Femurs befindet. Arthroskopisch kann mit Mikrofrakturierung einiges verbessert werden, wobei körpereigene Heilungsfähigkeiten zum Einsatz kommen und die Umgebung zur Geweberegeneration auf der Knorpeloberfläche anregt.

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PATELLOFEMORALES SCHMERZSYNDROM AM KNIE

Das patellofemorale Schmerzsyndrom ist der Begriff, der für Schmerzen im Bereich der Vorderseite des Knies und der Kniescheibe spezifisch ist. Der Schmerz wird durch die Patella – Kniescheibe verursacht, die gegen den Femur-Oberschenkel reibt, was zu Entzündungen führt. Außerdem kann dieser Druck zur Schädigung des Gelenkknorpels führen.Nicht-chirurgische Eingriffe sind oft die Lösung für ein patellofemorales Schmerzsyndrom, einschließlich Rehabilitation zur Stärkung und Funktionsänderung der Muskeln, Einlagen, Gewichtsreduktion zur besseren Unterstützung des Knies.

Achsfehlstellung als Ursache für Probleme am Knie

X- oder O-Beine können zu Fehlbelastung im Kniegelenk führen.
O-Bein oder Varus – Dies kann zu einer Beschädigung der Innenseite des Kniegelenks durch Arthritis führen. Die Achskorrektur wird auch als „Hohe-Tibia-Osteotomie“ bezeichnet, bei der der obere Teil des Schienbeinknochens neu ausgerichtet wird. 
X-Bein oder Valgus – Dies kann zu Schäden durch Arthritis an der Außenseite des Kniegelenks führen. Die hier notwendige Korrektur-Chirurgie oder Osteotomie wird Femurosteotomie bezeichnet, bei der der untere Teil des Oberschenkelknochens neu ausgerichtet wird.

 

Fehlstellung

Kniegelenkersatz

Ein Kniegelenkersatz ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die erkrankten Teile der Knochen im Knie durch eine Prothese ersetzt werden. Knieprothesen werden bei schmerzhafter altersbedingter Arthritis – Arthrose, rheumatoider Arthritis oder unfallbedingter Arthritis verwandt. Eine Rheumatoide Arthritis ist die häufigste der drei Arten von Arthritis und ist eine Folge einer Entzündung. Als Kniespezialist unterscheidet Prof. Schoettle hier in München verschieden Schweregrade der Arthrose:

Arthrose
    • Grad I    – Risse im Knorpel
    • Grad II   – Umfangreichere Risse und Bruchkanten im Knorpel
    • Grad III  – Knorpelverlust mit aufgebrochenem Knorpel und sichtbarem Knochen
    • Grad IV  – Freiliegender subchondraler Knochen (unterhalb des Knorpels) mit fehlendem Knorpelüberzug

Die Entscheidung für einen totalen Kniegelenkersatz ist eine Entscheidung, die Sie nicht leichtfertig treffen sollten und ein ausführliches Gespräch mit einem Kniespezialisten führen sollten. Kniegelenkersätze sollten nur dann operiert werden, wenn Sie unter starken Schmerzen oder Steifheit leiden, die ihre täglichen Aktivitäten behindern, beispielsweise beim Gehen, Sitzen, Stehen und Treppensteigen und vor allem in der Nacht oder Schmerzen auch in Ruhe auftreten, bei chronischen Entzündungen und Schwellungen, die nicht nachlassen.

KNIEPROBLEME BEHANDELN – PROF SCHOETTLE ALS KNIESPEZIALIST

Seit 2002 befasst sich Prof. Dr. med. P. Schoettle hauptsächlich mit dem Kniegelenk und hat dabei von führenden Professoren weltweit gelernt und dies in einer „Schule“ in München zusammengeführt. Zu seinen Ausbildern gehörten Prof. Andreas Imhoff von der Sportorthopädie in München, Prof. Jose Romero ehemalgier Leiter der Kniechirurgie der Universitätsklinik BAlgrist in Zürich, Prof. Dr. med. Philippe Hardy von der Universitätsklinik Paris sowie der international anerkannte Vorreiter der Kreuzbandchirurgie Prof. Dr. med. Andreas Weiler an der Charité in Berlin, wo er auch seine Habilitationsschrift zur Problematik der Kneischeibe im Alter von 34 verfasste und einreichte. Von 2007 an leitete er die Sektion Knie an der Sportorthopädie der TU München der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Sportorthopädie der TU München. In dieser Zeit hat er zahlreiche Kollegen/Orhtopäden in München im Bereich des Kniegelenkes ausgebildet. Auch in der Folgezeit als Chefarzt für Orthopädie an der IK München lag sein Schwerpunkt auf der Behandlung komplexer Bandverletzungen am Knie, dem minimalinvasiven Gelenkersatz am Knie und der Kniescheibe.
Somit verfügt Prof. Dr. med. Philip Schöttle fast 20 Jahre Kniechirurgie, Kniebehandlung und entsprechende Physiotherapien, Präventionen und Nachbehandlungen – und das nun mitten in München. Zusammen mit einem Netzwerk aus Radiologen, Orthopädietechnikern und Physiotherapeuten, mit denen ein fast täglicher Austausch besteht, wird die Versorgung der Kniechirurgie hier auf höchstem Niveau von Kniespezialisten in München durchgeführt und angeboten.

KNIEOPERATION – WIE SIEHT DIE VORBEREITUNG AUS?

Vor jedem Eingriff am Kniegelenk – unabhängig von Grösse und Dauer – werden Sie vorab noch einmal von uns beraten, der Eingriff erklärt und letzte Fragen beantwortet. Diese Op Aufklärung erhalten Sie vor dem Eingriff als unterschriebene Kopie ausgehändigt.
Hier wird auch besprochen, ob Sie nach dem Eingriff nach Hause oder in einer stationäre Anschlussheilbehandlung entlassen werden. 
Ebenfalls werden Sie vor dem Eingriff noch dem Anästhesisten des Krankenhauses vorgestellt, in dem Sie von Prof. Schöttle und seinem Team operativ versorgt werden. Dazu sollten Sie wenn möglich ein aktuelles Blutbild (nicht älter als 4 Wochen)und bei Patienten >60 Jahren oder Patienten mit bekannten Herzproblemen ein aktuelles EKG (nicht älter als 4 Wochen) sowie ihre Medikamentenliste mitbringen

KONVENTIONELLE KNIE OP – WIE SIEHT DER ABLAUF AUS?

Op Zeitpunkt, -datum. etc. erfahren Sie vorab durch uns oder die verantwortliche Klinik. Bitte bringen Sie zur Operation die von uns ausgehändigte Op Mappe mit allen darin enthaltenen Unterlagen mitt. Sie kommen am Tag der Operation NÜCHTERN (keinerlei Getränke oder Speisen, Kaugummi, Zigaretten etc. 8 h vor dem Eingriff) in die Klinik. Dort werden Sie von dem Klinikpersonal vorbereitet und in den OP Trakt „eingeschleust“. Hier werden Sie von den Anästhesisten und dem Team von Prof. Schoettle begrüßt und die Anästhesie begonnen.
Nach dem Ende der Operation sind Sie noch kurz zur Überwachung in einen sogenannten Aufwachraum, bevor Sie in Ihr Klinikzimmer verlegt werden. Eine erste Visite erfolgt spätestens am Folgetag. Der Verband wird in den meisten Fällen am ersten Tag nach der Op gewechselt. Nun beginnt auch bereits die Physiotherapie.

KNIE OP MINIMAL INVASIV – WIE LÄUFT DIESE AB?

Der Ablauf ist wie bei einer konventionellen Operation, nur dass Sie aus dem Aufwachraum nach Hause entlassen werden und wir oder der Hausarzt Sie am Folgetag untersucht und den Verband wechselt.

WELCHE KOMPLIKATIONEN UND RISIKEN SIND MIT EINER KNIEOPERATION VERBUNDEN?

Ob Implantation eines künstlichen Kniegelenks oder Kreuzbandriss-OP, jede Operation ist mit gewissen Risiken verbunden. Allgemeine Komplikationen bei einer Knie OP können beispielsweise Thrombosen, Schwellugnund Nachblutung, Schmerzen oder auch Entzündungen im Operationsbereich sein. Schwellungen und Blutergüsse gehören zu den weiteren Risiken nach einer Knie OP. Sie können den Heilungsprozess durch regelmäßige Kühlungen unterstützen. 
Je nach Art der Narkose, kann es beispielsweise bei einer Vollnarkose zu Erbrechen oder Schwindel nach dem Aufwachen kommen.

KNIE OP - WIE SIEHT DIE NACHBEHANDLUNG AUS?

Jede Knie Op hat ein eigenes Nachbehandlungsschema, das Ihnen zusammen mit Ihre Entlassbericht ausgehändigt wird. Hier ist für Sie und Ihren Physiotherapeuten alles sehr genau erklärt.
In den meisten Fällen ist eine kurze Entlastungsphase von 1-2 Wochen mit 20 kg notwendig, die dann schnell gesteigert werden kann, um die Krücken zeitnah ablegen zu können. Auch die Beweglichkeit ist nur bei wenigen Operationen eingeschränkt, so dass Sie fast immer direkt frei bewegen dürfen (nicht müssen): Unterstützt werden Sie dabei ab dem 1. Tag nach der Op von einem professionell geschulten Physiotherapieteam. Auch für die Schmerzmedikation ist während des stationären Aufenthaltes gesorgt. Dieser wird bei Ihrer Entlassung an Ihre Schmerzsituation angepasst und sollte dann auch gemäss dem ausgehändigten Schema zu Hause oder in der Reha Einrichtung weiter verfolgt werden. 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in München unter 089 260 106 990 oder info@prof-schoettle.de zur Verfügung.

Unsere Leistungen

Prof. Dr. med. Philip Schoettle
KNEE AND HEALTH INSTITUTE
Sprechzeiten Montag bis Freitag nach Vereinbarung

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